Futtermenge ausrechen
Mein Barfplan
Biologische artgerechte Rohfütterung oder auch
BARF

Seit Oktober 2010 werden Mio und Heaven nicht mehr mit Trockenfutter oder Nassfutter aus der Dose gefüttert. Schluss mit Industiefutter, bei dem man nicht so richtig weiss, was drin ist. Ich habe diese Art der Ernährung eigentlich schon immer befürwortet. Was gibt es Natürlicheres als Fleisch und Knochen für Fleischfresser? Aus diesem Grunde hatte ich auch Mio schon als Welpe gebarft, habe jedoch damit aufgehört, als er sich mit einem Einzeller infizierte. Damals wurde sofort angenommen, dass er sich am Rohfleisch angesteckt haben muss, heute bin ich da gar nicht mehr so sicher. Glücklich war ich mit dem industriell hergestellten Futter nie. Aber es war natürlich einfach. Und immer ist man in der Annahme: Wird schon alles drin sein, was der Hund braucht. Erst als Andrea ( Tico`s Mama) sich für das Barfen interessierte, erwachte bei mir auch wieder der Wunsch, meinen Hunden mal wieder statt trockenen Brocken saftiges, stinkendes, eben echtes Fleisch anzubieten.
Und jetzt bin ich seit 2,5 Monaten dabei und es klappt super! Ok, mit Mio hab ich einige Probleme, er mag keine Innereien, aber auch das werden wir noch in den Griff bekommen. Ansonsten hab ich hier Hunde, die ihr Futter verschlingen und Knochen knacken, einfach rundrum Hunde sind.
Klar, mehr Arbeit ist es schon. Man muss abends Fleisch rausnehmen zum Auftauen und täglich einen frischen Gemüse-Obst-Mix zubereiten. Aber dafür weiß ich nun ,was meine Jungs fressen und freu mich, wenn es ihnen schmeckt. Wir essen ja auch nicht jeden Tag das Gleiche! Aber die Hunde sollen jeden Tag trockene Kügelchen fressen. Nee, dafür nehme ich die zusätzliche Arbeit gerne in Kauf.
Auf meinen Barf-Seiten möchte ich den Lesern meiner HP die Angst nehmen, dass Barfen etwas furchbar Kompliziertes ist, schaut doch einfach mal durch, wenn ihr Verbesserungsvorschläge oder Fragen habt, meldet euch bei mir!